Die „Méthode Champenoise“

Von Sara Rodrigo

Die „Méthode Champenoise“ ist ein Schaumwein-Herstellungsverfahren, das aus der französischen Region Champagne stammt und seit fast drei Jahrhunderten immer weiter perfektioniert wurde. Dieses traditionelle Verfahren wurde von den Römern erfunden, die es vinum titillum nannten. Ende des 17. Jahrhunderts fand es dank des französischen Mönchs Dom Perignon erstmals wieder Anwendung. Ihm ist es zuzuschreiben, dass dickeres Flaschenglas verwendet und einen Korken mit Draht befestigt wurde, um eine bessere Konservierung des Kohlendioxids sicherzustellen.

Die „Méthode Champenoise“ – Schritt für Schritt

Wir erklären Ihnen die Technik, mittels welcher die meisten Schaumweine hergestellt werden:

  • Zunächst wird die erste Gärung in einem Beton-, Edelstahl- oder Holztank durchgeführt. Der Most kann von einem jungen Wein stammen, oder aber von einem Wein, dessen Fassreifung bereits fortgeschritten ist; ob weiß, rot oder rosé. Ebenso kann ein Wein herangezogen werden, der ausschließlich aus weißen Trauben (Blanc de Blancs) oder aus einer Mischung aus weißen und roten Trauben (Blanc de Noir) hergestellt wurde.
  • Sobald diese erste Gärung abgeschlossen ist, wird der fermentierte Wein mit dem sogenannten „Fasslikör“, der aus Saccharose, Zitronensäure, ausgewählten Hefen und einem Teil Wein besteht, in Flaschen abgefüllt. Dann beginnt in der Flasche die zweite alkoholische Gärung, die ungefähr zwei Monate dauert. Im Zuge dieser zweiten Gärung wird das von den Hefen erzeugte CO2 mit der Flüssigkeit vermischt, wobei das cremige Erlebnis entsteht, das diese Herstellungsmethode auszeichnet. Nachher wird das CO2 in Form von feinen Perlen freigesetzt.

– Die Flaschen werden im Keller des Weinguts auf Holzregalen oder spezielle Rüttelpulten gelagert, mit dem Kopf nach unten, sodass die aus der zweiten Gärung stammenden Hefeablagerungen von der Flaschenwand abfallen und in den Flaschenhals sinken. Man muss die Flaschen ungefähr dreimal täglich drehen und ihre Neigung ändern. Der Vorgang kann bis zu 60 Tage dauern.

  •  Nach zwei Monaten erfolgt das Degorieren, die Flasche wird geöffnet und die Gärablagerungen werden entfernt. Sobald der zweite Gärprozess abgeschlossen ist, wird der Flaschenhals eingefroren, er wird bei einer sehr niedrigen Temperatur (-25 ° C) in Wasser eingelegt. Die Hefen und die Gärreste gefrieren und bilden einen Hefepfropfen. Der gefrorene Flaschenhals wird abgetrennt, um somit alle Gärreste zu entfernen.
  • Abschliessend, nach dem Degorieren, wird die Sektflasche mit der Versanddosage aufgefüllt, dies ist eine Mischung aus Wein und anderen Komponenten, die den Flüssigkeitsverlust kompensiert. Die Flaschen werden wieder mit dem traditionellen Korken verschlossen und noch einige Monate im Keller gelagert. Die Dauer dieses Zeitraums hängt von der Wahl des Herstellers ab, um eine bessere Mischung zwischen Sekt und Versanddosage zu erzielen. Am Ende dieses Verfahrens kann die Flasche dann verkauft werden.

Es kann also guten Gewissens behauptet werden, dass die „Méthode Champenoise“ dem Verbraucher gewährleistet, ein nahezu hausgemachtes und äußerst vollkommenes Getränk zu verkosten. Diese Art der Herstellung verbessert nicht nur die Qualität der Perlen und die Komplexität des Weins, sondern garantiert zudem, dass die Champagnerverkostung ein Erfolg wird.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige der beliebtesten Champagner des Jahres aufzeigen:

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Moët & Chandon N.I.R. Nectar Impérial Dry Rosé

Moët & Chandon stellt seit mehr als 270 Jahren feinen französischen Champagner her.

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Sein Stil charakterisiert sich über weiche und fruchtige Noten mit einem wohltuenden Geschmack.

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Mumm Cordon Rouge

Der Cordon Rouge ist ein Champagner von G.H. Mumm. Das Weingut wurde 1827 von Mitgliedern der Familie Mumm gegründet.

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