So wählen Sie den perfekten Champagner für Weihnachten

Von gregoire.murgue

Die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage nähern sich mit großen Schritten und jedes Jahr ist es dieselbe knifflige Aufgabe: Welchen Champagner wähle ich?

Wir geben Ihnen einige Tipps, damit Sie an den Festtagen den passenden Champagner Ihren Gästen servieren können.

Champagnersorten und Tipps:

  • Der jahrgangslose Champagner, auch genannt Non Vintage (NV) oder Brut Sans Années (BSA) stammt aus einem Verschnitt mehrerer Rebsorten aus unterschiedlichen Lagen sowie Reserveweinen aus verschiedenen Jahren. Der Winzer versucht dabei, im Laufe der Jahre denselben Stil und Profil des Champagners beizuhalten.

Aber aufgepasst: In großen Weinkellern stellt diese Art von Champagner die häufigste und beliebteste. Wer nach großen Klassikern Ausschau hält, ist hier an der richtigen Stelle. Aber auch Winzersekte und unbekannte Champagner von kleinen Weinbauern können für Liebhaber mit ihrer vielfältigen Persönlichkeit sowie gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr interessant sein.

  • Der Jahrgangs- oder Vintage-Champagner: Für diesen Schaumwein verwendet man Weine eines einzigen Jahrgangs und stellen den besonderen Charakter von Millésime und seinen Qualitäten zur Schau. Allerdings sind diese oft nicht die besten Champagner.

Unser Tipp: Ein Jahrgangs-Champagner ist dann besonders, wenn es ein Cuvée prestige von einem großen Weinkeller oder kleineren Winzer ist. Im Preis wird er sich trotzdem stark unterscheiden. 

  • Blanc de blancs: Die Bezeichnung weist darauf hin, dass das Produkt zu 100% von Chardonnay-Beeren stammt. Diese Champagner sind elegant, rund und zeigen eine schöne Finesse.

Ein guter Blanc de blancs sollte Ihr Portemonnaie nicht zu sehr belasten. Einige kleine Kellereien wirken Wunder zu erstaunlichen Preisen.

  • Blanc de Noirs: Für diese Champagner verwendet man hingegen rote Trauben wie etwa die Pinot Noir, Pinot Meunier oder andere rote Rebsorten, deren Fruchtsaft weiß ist. Im Glas beweisen sich diese Schaumweine einen starken Charakter. Darüberhinaus ist er seltener und daher oft teurer als der Durchschnitt. In der Gastronomie erfreuen sich die Blancs de Noirs besonderer Beliebtheit.
  • Rosé: Dieser Champagner entsteht durch eine Cuvée aus Rot- und Weißweinen oder durch die sogenannte Saignée-Methode. Dabei lassend färbt sich der Traubensaft durch die Maischegärung auf den Schalen der roten Sorten rötlich. Rosèchampagner passen nicht zum selben Gericht wie Weißweine. Meistens genießt man Rosé-Champagner als Aperitif, aber sie passen auch hervorragend zu Nachtischen mit roten Beeren.

Und das ist noch längst nicht alles! Auch die Dosage trägt viel zum Geschmack des edlen Getränkes bei. Abhängig von der Zuckerzufuhr, der Dosage eben, ist ein Champagner trocken, herb oder etwa lieblich. Dabei gilt: Je weniger Zucker, desto trockener am Gaumen.

Die Dosage:

  • Brut Natur: Keine Dosage oder kein Zuckerzusatz. Der Zuckergehalt beträgt unter 3g/l.
  • Extra-Brut: Zuckergehalt liegt zwischen 0 und 6 g/l
  • Brut: Zuckergehalt unter 12 g/l

Unter all den Dosage-Arten sind diese drei die meistverwendeten.

Sobald Sie wissen, wonach Sie suchen oder was Sie probieren möchten, werfen Sie gleich einen Blick auf das Etikett. Am besten geeignet sind die RM (Récoltant Manipulant) oder die Weinbauern, die ihre eigenen Weinberge ernten sowie die Jahrgänge selbst ausarbeiten. Auch die NM (Négociant Manipulant), die Weinhäuser, die den Wein selbst ausarbeiten und weiter verkaufen. Zum Großteile verwenden diese Winzer ihre eigenen Beeren, kaufen aber auch von anderen Weinbauern dazu.

 TAGS:Mumm Cordon Rouge

Mumm Cordon Rouge

Mumm Cordon Rouge: Der weltberühmte Premium-Champagner mit dem roten Band.

Artikel, die Sie auch interessieren könnten

Einen Kommentar hinterlassen